2026
Bangladesch
Samstag, 7. März 2026
Bangladesch
Wir alle aber spiegeln mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider, und wir werden verwandelt in sein Bild ...
2. Korinther 3,18
Vor fünf Jahren suchten Rupal und sein Bruder in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, nach Arbeit. Eine kleine Wohnung mit fünf anderen Männern war erschwinglich. Einer der Mitbewohner war irgendwie anders. Aarav (»Friedlich«) war ein sehr friedliebender Mensch und sprach nie schlecht über andere. Rupal entdeckte, dass Aarav im Injil (NT) las. Rupal versuchte, es ihm auszureden. Aber Aarav versicherte ihm, dieses Buch sei anders als alle anderen. »Dieses Buch liest dich!«, sagte er. »Wenn du es liest, scheint jemand zu dir zu reden, der dich gut kennt.« Rupal wurde neugierig. Er durfte jederzeit im Injil lesen, las immer mehr und stellte fest, dass dieses Buch ihn tatsächlich lesen konnte. In Matthäus 5 bis 7 fand er Dinge, die schöner waren als alles, was er kannte. Jesus zeigte mit Liebe und Autorität den Weg, Gott zu gehorchen und unseren Feinden vergeben. Rupal verstand, dass er Jesus brauchte. Nach einiger Zeit nahm auch Rupals Bruder Jesus an. Und inzwischen folgen sieben Männer Jesus und lesen gemeinsam sein Wort. Sie lieben einander und ihre Nächsten. Und sie studieren das Neue Testament mit anderen Bengalis und zeigen ihnen, dass das Injil nicht verfälscht wurde, sondern ein wunderbares Buch ist, das
uns lesen kann.
Wir beten
- für die über 135 Millionen Bengalis, die zu den am wenigsten erreichten Gruppen weltweit gehören.
- dass Aarav, Rupal und andere Gottes Weisheit, Kraft und Schutz erleben.
- dass die Bibelkreise mit Bengalis zu Gemeinden werden, die Jesus verherrlichen.
