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2026

Tag 21

Bulgarien

Dienstag, 10. März 2026

Die MILLET in BULGARIEN

Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich!

Lukas 1,37

Die über 300.000 Millet sind Nachfahren von Roma, die während der Osmanen-Herrschaft sesshaft wurden, Türkisch lernten und den Islam annahmen. Sie werden stark ausgegrenzt und leben oft in abgesonderten Wohngebieten. Rahims Frau wurde sehr krank. Für sie als Millet gab es keine ausreichende medizinische Versorgung, so dass sie bald starb. Die Frauen aus der Nachbarschaft stimmten ihre Trauerklagen an. Als Weinen und Geschrei für Rahim unerträglich wurden, ging er hinaus. Er hatte keine Ahnung, wie er für seine Kinder sorgen sollte. Schließlich schrie er in seiner Verzweiflung als Muslim direkt zu Jesus um Hilfe: »Ey Isa! Ey Isa!« Als er kurz darauf nach Hause kam, fand er alle in heller Aufregung. Seine Frau saß im Bett, quicklebendig. Als Rahim dafür Jesus die Ehre gab, glaubte die ganze Nachbarschaft an ihn. Menschen baten um Gebet, und viele erlebten Heilung. Eine Gemeinde entstand, ohne dass
die Bibel gelehrt worden war. Die Menschen wussten nur: Jesus heilt und Gott erhört Gebet! Etwa 1990 begann unter den Millet ohne großes Zutun von außen eine Erweckung. Zeichen und Wunder geschahen, Tausende kehrten dem Islam den Rücken und weit über 100 Gemeinden entstanden. Doch fehlende biblische Lehre führte zu vielen Problemen.

Wir beten

  • dass Gott biblische Ausbildung für Gemeindeleiter möglich macht, die oft sehr wenig Bildung haben.
  • dass die Kinder und Jugendlichen in gläubigen Millet-Familien selbst bewusst Jesus folgen.
  • dass die gläubigen Millet, die inzwischen außerhalb Bulgariens leben, im Wort Gottes verwurzelt werden und mit ihrer Leidenschaft für Jesus andere anstecken.