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2026

Tag 20

Singapur

Montag, 9. März 2026

GASTARBEITER in SINGAPUR

Denn ich war hungrig, und ihr gabt mir zu essen. Ich war durstig, und ihr gabt mir zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr habt mich in euer Haus eingeladen.

Matthäus 25,35

Singapur hat etwa 6 Millionen Einwohner. Außerdem gibt es dort fast 500.000 Gastarbeiter, meist Muslime. Daud war einer davon. Er wollte Imam werden, aber seine Familie war zu arm. Als ältester Sohn verließ er seine Familie und seine frisch angetraute Frau, um sich den 250.000 Gastarbeitern aus Bangladesch in Singapur anzuschließen. Dort ging es ihm schlecht – er wurde betrogen, verlor seinen Job und hatte Angst. Schließlich wandte er sich in seiner Verzweiflung an die Christen einer örtlichen Hilfsorganisation. Berührt von ihrer Fürsorge und beeindruckt von Jesus, dem Messias, wurde Dauds Herz weich. Er erkannte, dass Gott ihn nach seinem Ebenbild geschaffen hatte, damit er seine Gedanken, seinen Willen und seine Pläne mit ihm teilen konnte! Was für eine Ehre –Gott wollte eine Beziehung zu ihm haben! Schließlich nahm Daud Jesus als seinen Retter und Herrn an und ließ sich taufen. Er erzählte seinem Vater und seiner Frau davon. Auch sie wollten an Jesus glauben. Zurück bei seiner Familie bezeugte er auch anderen Verwandten, dass Gott ihn durch Ausbeutung und Verlust erlöst und aus der Dunkelheit ins Licht geführt hatte. Jesus hatte sein Leben mit Freude erfüllt! Nach und nach kamen weitere Verwandte zum Glauben.

Wir beten

  • dass die Singapurer den Gastarbeitern Wärme und Respekt entgegenbringen.
  • dass die Gläubigen in Singapur die Gastarbeiter mit dem Evangelium erreichen.
  • dass Muslime, die Jesus lieben, ihren Glauben in ihre Heimatländer tragen.