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2026

Tag 26

Gaza

Sonntag, 15. März 2026

Gaza

Die Stadt Deir al-Balah im Gaza-Streifen war Shireens Heimat. Sie wuchs mit acht Geschwistern auf und hatte das Glück, an der Al-Azhar-Uni in Gaza studieren zu können. Als sie Christen traf, die nicht nur Hilfsgüter, sondern auch das Wort Gottes brachten, entschied sie sich, Jesus nachzufolgen. Schließlich heiratete sie einen Muslim, der sie schlecht behandelte. Als er wegen Schulden ins Gefängnis kam, musste sie allein für sich und ihre Kinder sorgen. Durch die schwierige Situation in Gaza hatten sie oft tagelang nichts zu essen. Manchmal weinten ihre Kinder sich hungrig in den Schlaf. Shireen wollte flüchten, aber Gott veränderte ihr Herz: »Jesus hat mich berufen, eine Frau Gottes im Gaza-Streifen zu sein. Er hat hier einen Auftrag für mich. Meine jüngere Schwester liebt Jesus inzwischen auch. Wir beten zusammen und ermutigen uns gegenseitig mit Bibelversen. Wir erzählen Menschen, wie sie ewiges Leben in Jesus finden können – an einem Ort, an dem der Tod herrscht.« Viele Gläubige beteten für Shireens Mann Mahmoud. Und Gott schenkte ihm das Wunder einer umwälzenden Bekehrung. Er wurde ein aufmerksamer Ehemann und gibt oft Gottes Wort weiter. Mahmoud wurde für seinen Glauben schon aufs Schlimmste verprügelt, aber er möchte kein Mitleid. »Das Wichtigste ist, dass meine Schrammen mich in das Bild Jesu umgestalten!«

Wir beten

  • dass Jesus sich den Menschen in Gaza durch Träume und Visionen offenbart.
  • um Frieden in Gaza und ganz Israel und das Ende der humanitären Krise.
  • dass palästinensische Gläubige Apostel und Propheten für ihr eigenes Volk werden.