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2026

Tag 8

Guinea

Mittwoch, 25. Februar 2026

Guinea

Die Fulani (auch Fulbe, Peul u. v. a. m.) sind eine fast ausschließlich muslimische Volksgruppe, die in vielen Ländern Westafrikas zu finden ist. Vom Tschadsee im Osten bis zum Atlantik im Westen leben Fulani-Stämme als Minderheiten. Nur in Guinea bilden sie mit etwa 5 Millionen Menschen die größte Volksgruppe. Dort sind unter ihnen nur etwa 300 Nachfolger Jesu bekannt. Musa folgt schon seit 25 Jahren Jesus nach. Damit hat er als einer der ersten Fulani in Guinea dem Islam den Rücken gekehrt. Damals verließ ihn seine Frau, doch er hielt an seiner Entscheidung für Jesus fest. Musa betreibt ein kleines Café, wo er mit einigen seiner Kunden tiefe Gespräche führen kann. Zu einem erfrischenden Glas Bissap (Getränk aus Hibiskus- Blüten) liest er mit ihnen im Koran, um die Erhabenheit Jesus im Buch der Muslime zu verdeutlichen. Mehrere Leute, unter ihnen ein Imam, haben auf diese Weise Jesus als ihren Retter und Herrn kennengelernt. Zwei Mal in der Woche trifft Musa sich mit diesen Christen aus muslimischem Hintergrund zum Bibellesen. Er erklärt den jungen Gläubigen alles, was Mose und die Propheten über Jesus geschrieben haben – wie Jesus auf dem Weg nach Emmaus. Während einige der Nachfolger sich der Fulani-Kirche anschließen, halten andere ihren neuen Glauben noch für einige Zeit geheim.

Wir beten

  • um Bewahrung für Musa und andere Fulani, die offen über ihren Glauben an Jesus sprechen.
  • für Fulani, die wegen ihres Glaubens diskriminiert und verfolgt werden.
  • dass noch viel mehr Fulani ewiges Leben in Jesus finden und Gemeinden entstehen und wachsen.