2026
Uiguren
Mittwoch, 4. März 2026
Uiguren
So seid ihr nun nicht mehr Fremde und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes.
Epheser 2,19
Soliha wuchs in einer muslimischen Familie in Zentralasien auf. Als Kind sprach sie mit Gott und hatte das Gefühl, ihn zu kennen. Später ging sie zur Koranschule, wo sie aber zunehmend Zweifel bekam, ob der Gott, von dem sie hier hörte, derselbe war, den sie zu kennen glaubte. Als sich ihre Familie mit einer christlichen Familie anfreundete, war Soliha erst dagegen. Jeder wusste doch, dass Christen unmoralisch waren! Doch zunehmend war sie von deren scheinbar direkten Zugang zu Gott ohne lange Reinigungs-Rituale und den Lehren Jesu fasziniert. Das schien der Gott zu sein, den sie seit jeher zu kennen glaubte. Nach fast drei Jahren nahm Soliha Jesus als Retter und Herrn an. Sie wurde verspottet, ausgegrenzt und zeitweise inhaftiert. Trotzdem spürte Soliha die Berufung Gottes, andere Muslime mit Jesus Christus bekanntzumachen. Schließlich verließ sie ihre Heimat, um zu den Uiguren im Nordwesten Chinas zu gehen. Solihas kulturell ähnlicher Hintergrund half ihr, schnell Zugang zu Uiguren zu finden. Sie erlebte viele offene Türen. Manchmal aß sie in einem Café und konnte dann plötzlich in der Küche mit dem Koch und dem Küchenpersonal über ihren Glauben reden. Soliha freute sich, dass manche ihrer neuen uigurischen Freunde durch sie zum ersten Mal von Jesus hörten.
Wir beten
- dass die Uiguren durch das Leid, das sie in verschiedenen Ländern erfahren haben, offen für Jesus als Retter werden.
- für Gläubige wie Soliha, die sich den Uiguren weltweit in Gottes Liebe zuwenden.
- um eine weite Verteilung der uigurischen Bibel und anderer christlicher Materialien.
