2026
Afrin, Syrien
Donnerstag, 19. Februar 2026
Kurden aus der Region Afrin, Nordsyrien
Folgt mir nach, und ich will euch zu Menschenfischern machen!
Markus 1,17
Paul musste wie die meisten Kurden während des Bürgerkrieges in Syrien aus Afrin fliehen. Gewalt und Angst bestimmten sein Leben. Seine Mutter, Schwestern und Cousinen kamen zum Glauben an Jesus und erlebten Wunder und Gebetserhörungen. Aber Pauls Herz blieb hart. Dann erschien ihm Jesus eines Nachts. Diese Vision krempelte sein Leben um. Jetzt wollte er seinem Volk von Jesus erzählen. Statt eines Messers hat er jetzt Audiobibeln bei sich – damit jeder Kurde das Wort Gottes in seiner eigenen Sprache hören kann. Auf Pauls Social-Media-Seiten können seine Landsleute in ihrem eigenen Dialekt Videos über Jesus und die Bibel anschauen. Seine Familie leitet eine Hausgemeinde und begleitet junge Gläubige - wie Raban, der über eine Stunde entfernt lebt. Eines Tages stieß Barzan auf Pauls Facebook-Seite und schrieb: »Ich bin enttäuscht vom Islam und habe Fragen zur Bibel. Kennst du Christen in meiner Nähe?« Dann stellte sich heraus, dass Barzan nur wenige Straßen von Raban entfernt wohnte - obwohl Kurden aus Afrin in der ganzen Welt verstreut sind. Paul brachte die beiden in Kontakt, und noch am selben Tag kam Barzan durch Raban zum Glauben. Inzwischen haben viele Familien in ihrem Umfeld Jesus kennengelernt. Online teilen sie ihren Glauben mit Verwandten in der Heimat, wo viele Leute offen für den Glauben sind.
Wir beten
- dass mehr christliche Audios im Dialekt Afrins erstellt werden können.
- dass Afrin wieder aufgebaut wird. Viele Gläubige wollen zurück in die 366 Dörfer der Region, um dort Gemeinden zu gründen.
- dass die vielen neuen Gläubigen geistlich wachsen und Gott Gemeindeleiter ausrüstet, sie zu begleiten.
