2026
Pakistan
Freitag, 13. März 2026
Mit JESUS zurück nach PAKISTAN
In allen Schwierigkeiten tröstet er uns, damit wir andere trösten können. Wenn andere Menschen in Schwierigkeiten geraten, können wir ihnen den gleichen Trost spenden, wie Gott ihn uns geschenkt hat.
2. Korinther 1,4
Omed ist Paschtune und kam vor vielen Jahren nach Deutschland. Im Flüchtlingslager bekam er von liebevollen Christen eine Bibel. Als er vor Einsamkeit fast verzweifelte, half ihm eine freundliche Mitarbeiterin vom Amt, in eine christliche WG zu ziehen. Hier bekam Omed Antworten auf seine Fragen zum Glauben und nahm Jesus als Retter und Herrn an. Die Bibel wurde seine Freude und sein Trost. Schon seit mehreren Jahren wohnt Omed wieder in seiner
Heimat. Dort kann er seinen Glauben nicht offen verkünden. Aber er lebt seine innige Jesus-Beziehung und bringt Familie und Freunde zum Nachdenken. Im Dorf achten sie ihn als freundliches Vorbild. Einmal wurde er für seinen Glauben geschlagen. »Warte!«, sagte er zu seinem Gegenüber. »Lass mich erklären, wie ich es meine. Wenn du recht hast, schlage mich. Wenn ich im Recht bin, lass mich in Frieden.« Er wurde nicht weiter geschlagen. Einmal fragte ein angesehener Muslim Omed: »Bist du Christ?« Omed wollte Jesus nicht verleugnen, wusste aber auch um die Gefahr eines Bekenntnisses. »Kennst du einen Muslim, der ein so gutes Leben führt wie die Christen? Nein? Ich denke darüber nach, lieber Bruder! Und das solltest du auch tun!« Omed war sehr dankbar, seinen Jesus nicht verleugnet zu haben. Er hat fast keine geistliche Gemeinschaft, weil es für die christliche Gemeinde und ihn zu gefährlich wäre. Aber er hält voller Freude treu zu Jesus und verkündet ihn vorsichtig und liebevoll.
Wir beten
- für die über 50 Millionen Paschtunen weltweit, unter denen es kaum Jesusnachfolger gibt.
- um Weisheit, Mut und Gottes Schutz für Gläubige wie Omed.
- um das Wunder, dass lebendige Gemeinden unter den Paschtunen entstehen.
