2026
Jordanien
Mittwoch, 18. Februar 2026
Roas Herz für Jordanier
Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden; ja, wenn ihr ernsthaft, mit ganzem Herzen nach mir verlangt.
Jeremia 29,13
Roa war überzeugt: Christen verehren drei Götter, ihr Buch ist verfälscht und sie leben unmoralisch. Aber sie litt unter ihrer inneren Leere. Eines Tages empfand Roa beim Autofahren die Aufforderung: »Lies das Injil (Evangelium)!« Sie bat eine Nonne, die mit ihr studierte, um ein Neues Testament. Roa begann bei Matthäus – und war beeindruckt von Jesus! Sie forschte im Koran über ihn nach – und erkannte ihn dort als Gott: »Jesus wird als Wort Gottes beschrieben und er erschafft Dinge. Das kann nur Gott!« Nach etwa einem Jahr Eigenstudium und Online-Gesprächen betete sie das erste Mal zu Jesus: »Ich empfand unglaublichen Frieden und tiefe Freude, fühlte mich als neuer Mensch.« Sofort wollte sie ihren Verwandten und Freunden Jesus im Koran zeigen. Doch sie sahen darin Kritik am Islam und dachten, Roa würde jetzt ein unsittliches Leben führen und Drogen nehmen. Trotzdem liebt und ehrt sie die mehr als 20 Mitglieder ihrer Kernfamilie und spricht von Jesus. Roa kämpft gegen das Bild der »unsittlichen« Christen und trägt weiterhin den Hijab. Sie betont, dass sie nicht Gott verloren, sondern Jesus gefunden hat. Und sie nutzt verschiedenste Möglichkeiten, um ihr Volk, die Jordanier, mit Jesus bekannt zu machen.
Wir beten
- dass Jordanier trotz des Wohlstands und weit verbreiteten Materialismus’ geistlichen Hunger und Sehnsucht nach der Wahrheit bekommen.
- dass Jordanier die Aussagen der muslimischen Leiter über Christen hinterfragen und offen werden, sich mit dem Evangelium zu beschäftigen.
- um Schutz für Roa und andere Gläubige, wenn sie Jordaniern Jesus bezeugen, da dies illegal ist und vom Geheimdienst verfolgt wird.
