2026
Sudan
Montag, 2. März 2026
Sudan
Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
Hebräer 4,12
Paulina wuchs in Damazin, einer Stadt am Blauen Nil, in einer muslimischen Familie auf. Als ein Pastor ihnen von Jesus erzählte, war sie gefesselt von dem Gedanken, man könne eine neue Schöpfung werden. Mit 18 begann Paulina, Jesus zu suchen und merkte, wie er ihr Herz, ihre Gedanken und ihr Verhalten veränderte. Sie sah Gottes Wirken in ihrem Leben und erzählte ihrem ganzen Umfeld von Ihm. Später zog sie in die Heimatstadt ihres Stammes im Südsudan. 2011 waren dort 130.000 Flüchtlinge aus den vielen Volksgruppen vom Blauen Nil angesiedelt worden. Und seit im Sudan wieder Bürgerkrieg herrscht, kommen viele neue Flüchtlinge dazu. Gott sprach in einem Traum zu Paulina: »Wenn du diesen Ort nicht mit dem Wort Gottes durchtränkst, wird er sich nie ändern!« Also versammelte sie Frauen aus verschiedenen Kirchen. Sie beteten für Patienten im städtischen Krankenhaus und wollten auch ins Flüchtlingslager. Das gelang aber zunächst nicht. Doch Gott kümmerte sich darum. Paulina lernte Leute kennen, die ihr einen Weg in die Lager bahnten. Nun kann sie mit unerreichten Stämmen in Kontakt treten und christliches Audiomaterial anbieten. Fast täglich besucht sie Frauen, betet für sie und erzählt ihnen von Jesus.
Wir beten
- und danken Gott, dass die Stämme am Blauen Nil immer offener gegenüber Jesus werden.
- dass Gott Mitarbeiter wie Paulina gebraucht, um alle Stämme dort zu erreichen.
- um Versorgung und eine gute Ernte angesichts der aktuellen Hungersnot.
