2026
Usbekistan
Sonntag, 8. März 2026
Usbekistan
Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, der wird nie mehr Durst haben. Das Wasser, das ich ihm gebe, wird in ihm zu einer nie versiegenden Quelle, die unaufhörlich bis ins ewige Leben fließt.
Johannes 4,14
Als Ruslan zum Glauben kam, war er der erste Gläubige in seiner Gegend. Er stand viele Schwierigkeiten durch: Sein Vater und sein Bruder verprügelten ihn und ließen ihn halbtot liegen. Die Polizei verhaftete und schlug ihn. Als er zur Beerdigung eines Freundes gehen wollte, wurde er mit Steinen beworfen. Trotzdem durfte er erleben, wie andere Usbeken zum Glauben kamen und mehrere Hauskirchen entstanden. Ruslans Gegend ist sehr trocken und das Wasser ist schlecht. Ruslans Frau Imona bekam deswegen Nierenprobleme und hatte zwei Fehlgeburten. Die Ärzte sagten, sie würde keine Kinder mehr bekommen können. Und die Nachbarn spotteten: »Das passiert, wenn man Christ wird!« Eine christliche Organisation erkannte den Bedarf an sauberem Wasser und beschloss, einen Brunnen zu bohren. In großer Tiefe wurden sie fündig. Jetzt hat das ganze Dorf sehr gutes Trinkwasser. Und die Kirche liefert regelmäßig Wasser mit Lastwagen in die Nachbardörfer. Ruslan lud den Polizeichef, den Imam und alle, die ihn verfolgt hatten, zur Eröffnungsfeier des Brunnens ein und gab Gott die Ehre. Seine Frau hat inzwischen zwei gesunde Kinder zur Welt gebracht.
Wir beten
- dass Ruslan und seine Familie Trost und Kraft in ihrem Glauben finden.
- dass der Heilige Geist die durstigen Herzen der Usbeken mit lebendigem Wasser erfüllt.
- dass die Regierung ihr neues Versprechen, die Registrierung von Kirchen zuzulassen, einhält.
