2026
Westasien
Dienstag, 24. Februar 2026
Westasien
Der Beistand aber, der Heilige Geist, … der wird euch alles lehren …, was ich euch gesagt habe.
Johannes 14,26
In Afghanistan leben etwa 4 Millionen Hazara. Obwohl sie dort früher die Mehrheit der Bevölkerung bildeten, sind sie heute eine unterdrückte Minderheit. Auch in Iran und Pakistan leben Hazara als Minderheiten. Qasim war der älteste Sohn einer streng muslimischen Familie. Seit seinem 14. Lebensjahr befolgte er alle islamischen Gebote voller Stolz. Doch mit 17 merkte er, dass er keine Beziehung zu Gott hatte und keine Antworten auf seine Fragen fand. Qasim suchte Asyl in Europa, doch fern von Heimat und Verwandten verschlang ihn die Einsamkeit. Ein Freund nahm Qasim mit zur Kirche. Dort wurde für ihn gebetet und er spürte, dass er nicht allein war. Um zu verstehen, was die Christen über Jesus glauben, begann er, die Bibel zu lesen. Zu seiner Überraschung fand er darin Antworten auf die Fragen, die ihn als Jugendlichen gequält hatten. Voller Freude begann er, Jesus zu folgen. Zunehmend bedrückte es ihn, dass seine Familie Jesus nicht kannte. Qasims Vater hatte ihn nach seiner Bekehrung verstoßen, aber seine Mutter und seine Schwestern hielten Kontakt mit ihm. Bei einem kurzen Besuch in seiner Heimat konnte er seiner Familie persönlich die Geschichte von Jesus erzählen. Heute schickt er jede Woche ein Kapitel aus der Bibel in den gemeinsamen Chat und liest es gemeinsam mit seiner Familie.
Wir beten
- dass Hazara Zugang zur Bibel in ihrer Sprache, Hazaragi, bekommen.
- dass christliche Medien für Hazara in Iran und Afghanistan Verbreitung finden
- um Mut für Gläubige wie Qasim, ihren Glauben mit Familie und Freunden zu teilen.
