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Symbole im Islam

Tag 11

Österreich

Samstag, 26. Mai 2018

Muslime in Österreich

Ein Abend in einem Flüchtlingscafé irgendwo in Österreich. Vier afghanische Flüchtlinge kommen herein und werden herzlich begrüßt. Man trinkt zusammen Tee und macht ein paar Gesellschaftsspiele. Die Mitarbeiter fragen, ob die Gäste einen Film in ihrer Sprache über das Leben Jesu anschauen wollen. Sie nicken zustimmend. Doch drei von ihnen möchten den Film nicht zu Ende anschauen und verabschieden sich. Der vierte bleibt bis zum Ende und unterhält sich hinterher noch lange über den Inhalt. Er entscheidet sich, Jesus nachzufolgen.

In Österreich leben etwa 574.000 Muslime, das sind 6.8 % der Bevölkerung. Die meisten von ihnen haben einen türkischen Hintergrund und kamen in den 1960er Jahren als sogenannte „Gastarbeiter“. Unter den in den vergangenen Jahren gekommenen Flüchtlingen sind ebenfalls viele Muslime. Es wird heftig darüber diskutiert, ob und wie Muslime in die österreichische Gesellschaft integriert werden können. Auch Muslime selber sind aufgrund ihrer unterschiedlichen kulturellen und religiösen Prägung über diese Frage uneins.

Die meisten Muslime leben in den großen Städten wie Wien, Linz und Graz. In Wien gibt es Stadtteile, wo der muslimische Einfluss so stark ist, dass angestammte Wiener sich nicht mehr richtig hei- misch fühlen. Die Radikalisierung mancher Muslime verstärkt die negative Einstellung noch weiter. Die meisten haben wenig Kontakt zur einheimischen Bevölkerung.

Dennoch gibt es im ganzen Land Christen und Gemeinden, die eine tiefe Liebe zu ihren muslimischen Mitbürgern haben und sich dafür einsetzen, dass sie etwas von der Hoffnung des Evangeliums erfahren. Vor allem unter iranischen und afghanischen Flüchtlingen interessieren sich viele für Christus.

Wir beten

          • Für die Gemeinden in Österreich, dass sie sich weiterhin in Liebe um Muslime kümmerrn.
          • Für die wachsende persische Gemeinde.
          • Für Muslime die zum Glauben an Jesus gekommen sind, dass ihr Glaube gestärkt wird und sie in der Nachfolge angeleitet werden können.