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Die Fulani der Sahelzone

Tag 24

Schweiz/Europa

Mittwoch, 29. Mai 2019

Afghanen in der Schweiz

In der Schweiz leben etwa 12.500 Afghanen. Das ist die drittgrößte Gruppe von Asylsuchenden. Viele der afghanischen Immigranten sind junge Menschen. In der Schweiz sind mehr als die Hälfte nur vorläufig aufgenommen oder leben als Abgewiesene in Notunterkünften. Die Unsicherheit und Arbeitslosigkeit sind schwer auszuhalten.

In den Schulen prallen die verschiedenen Kulturen und Ansichten aufeinander. Die 16-jährige Aischa zum Beispiel scheut Diskussionen zu brisanten Themen nicht. Für die Schweizer Jugendlichen stellen „arrangierte Kinderehen“ in Afghanistan ein Reizthema dar. Die junge Afghanin wehrt sich und wirft umgekehrt ihren Mitschülern den unverbindlichen und freizügigen Umgang mit dem anderen Geschlecht vor. Mit ihrem Hintergrund fühlt sie sich abgestoßen von der „unehrenhaften Kultur“ in der Schweiz in diesem Bereich.

Afghanen sind lernbereit, sie lieben den offenen und ehrlichen Austausch in gastfreundlicher Atmosphäre. Bei vielen Tassen ungesüßtem (!!) Tee beginnen sie mit Einheimischen über die positiven oder negativen Aspekte ihrer eigenen Kultur und Religion zu sprechen. Manche erkennen im Gespräch mit echten Nachfolgern Jesu, dass der Glaube an Jesus alle Lebensbereiche durchdringt und dass ER die Antwort auf ihre Fragen ist.

Wir beten

  1. Dass Schweizer Christen und Muslime miteinander Tee trinken als Ausdruck von Gastfreundschaft. Dass sich dabei Freundschaften entwickeln und sich respektvolle und ehrliche Gespräche ergeben.
  2. Dass Afghanen beim Warten auf ihre ungewisse Zukunft von Schweizern begleitet werden und die Chance bekommen, von Jesus zu erfahren.
  3. Um Bereitschaft der Afghanen, sich zu integrieren und die Sprache zu lernen.