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Die Fulani der Sahelzone

Tag 15

Österreich/Europa

Montag, 20. Mai 2019

Afghanen in Österreich

Manche Flüchtlinge, z.B. aus Afghanistan, haben lebensverändernde Erfahrungen gemacht. Wenn sie erzählen, ist das sehr bewegend. Unter schwierigsten Bedingungen sind sie zum Glauben an Jesus gekommen und haben Gottes Liebe ganz persönlich erfahren. Im Asylquartier bekommen einige jedoch Probleme mit ihren muslimischen Mitbewohnern, die sie als „Abtrünnige“ beschimpften. Das ist oft schwierig. Inzwischen sind sie dankbar, mit anderen Nachfolgern von Jesus in einem extra für Christen zur Verfügung gestellten Haus wohnen zu können. Trotzdem gibt es für sie noch viele Herausforderungen. Sie fühlen sich fremd in Österreich und leiden unter der Unsicherheit, ob sie bleiben dürfen. Die fehlende Arbeitserlaubnis ist für viele frustrierend und zermürbend.

Auch Alif und seine Frau sind Flüchtlinge, die Jesus kennengelernt haben und Gottes Wort besser kennen lernen wollen. Sie möchten auch andere Muslime mit dem Evangelium erreichen. Deshalb hat Alif sich überwunden, auf einer großen evangelistischen Veranstaltung vor vielen (afghanischen) Muslimen seine Geschichte zu erzählen. Dadurch wurden zahlreiche seiner Landsleute angesprochen. Aber auch für die Türken in seiner Stadt hat der Türkisch sprechende Afghane ein Herz.

Unsere neuen Glaubensgeschwister aus verschiedenen muslimischen Ländern können zu einer großen Hilfe für unsere Gemeinden und Kirchen werden, um die vielen neu angekommenen Muslime mit der Guten Nachricht von Jesus zu erreichen.

Wir beten

  1. Dass viele Muslime in Österreich zum Glauben an Jesus Christus kommen.
  2. Für die neuen Geschwister, die Jesus nachfolgen, dass ihr Glaube gestärkt wird und sie in der Nachfolge angeleitet werden.
  3. Dass österreichische Christen und Gemeinden Muslimen in der Liebe Gottes begegnen und von Jesus erzählen und die neuen Gläubigen herzlich aufnehmen.