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Die Fulani der Sahelzone

Tag 28

Jemen/Mittlerer Osten

Sonntag, 2. Juni 2019

Die Hadramis im Jemen

Die Heimat der Hadramis ist die Region Hadramaut (Tal des Todes) im Südosten Jemens, aus der auch Bin Laden und viele Al-Qaida-Anhänger stammen. Die Hadramis sind ein stolzes, eigenständiges Volk und berühmt wegen ihrer Geschäftstüchtigkeit, arabischen Dichtkunst und Religiosität. Einflussreiche hadramische Geschäftsleute verbreiteten den Islam über Jahrhunderte bis nach Ostafrika, Indien und Indonesien. Berühmte Koranschulen ziehen Muslime aus der ganzen Welt an; sie lehren einen fundamentalistischen Islam. Es gibt kaum Nachfolger Jesu unter den Hadramis.

Gäste werden mit dem beliebten dunklen Akazienhonig und anderen einheimischen Köstlichkeiten wie Datteln oder Wassermelonen bewirtet. Als Beduinen und Oasen-Volk wurden die Hadramis reich, begannen Handel zu treiben und sich auf der ganzen Arabischen Halbinsel auszubreiten. Wegen des Bürgerkrieges und der Rolle Saudi-Arabiens verloren viele ihre Jobs. Auch die Hadramis sind von der katastrophalen Hungersnot und der Cholera- Epidemie im Jemen betroffen. Sie sind jedoch dadurch geistlich offener geworden und suchen nach Freiheit.

Hamoudi ist Sultan in seinem Dorf. Er hatte eines Tages einen Traum von Jesus und wurde sein Nachfolger. Als er begeistert von seinem neuen Glauben erzählte, wurde er bedroht. Aber er ließ und lässt sich nicht davon abhalten, von der Erfüllung seines Lebens zu erzählen, die er durch Jesus erlebt

Wir beten

  1. Um ein Ende von Krieg und Gewalt, Hungersnot und Cholera im Jemen und ein neues Leben nach Hesekiel 37.
  2. Für die Menschen im „Tal des Todes“, dass sie Hoffnung auf Leben in Fülle bekommen (Johannes 10,10).
  3. Dass mehr hadramische Geschäftsleute Träume und Visionen von Jesus haben und ihren Einfluss nutzen, um die Frohe Botschaft in dieser Region zu verbreiten.