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Die Fulani der Sahelzone

Tag 19

Somalia/Ostafrika

Freitag, 24. Mai 2019

Die Somali in Somalia

Ma nadab baa?“ Das bedeutet so viel wie „Ist Frieden?“ und ist eine verbreitete Art unter Somalis, sich zu begrüßen

Die Somalis sind Fremden gegenüber reserviert. Nachrichten vom Horn von Afrika haben oft mit politischen Unruhen und Konflikten, Dürren und Hungersnöten zu tun. Viele Somalis kämpfen ums Überleben. Daher ist die Frage nach Frieden bei einer Begegnung mit unbekannten Menschen nachvollziehbar.

Kürzlich war ich zu Gast bei einem somalischen Freund. Seine Familie empfing mich mit somalischem Tee und einem Snack aus Kamelfleisch. Während ich auf dem Boden saß, mich mit meinem Freund unterhielt und das Essen genoss, spielten die Kinder um uns herum und die Frauen plauderten in der Küche. Ein friedvoller Moment! Auch wenn es lange dauert, bis Beziehungen zu Somalis entstehen, wenn einmal das Vertrauen da ist, wird man in ihr Leben aufgenommen. Hinter der hart wirkenden Fassade verbergen sich weiche Herzen!

Viele der etwa 20 Mio. Somalis leben verstreut rund um den Globus. Welche Antwort bekommen sie wohl auf ihre Frage „Ist Frieden?“, wenn sie außerhalb ihres Landes neue Leute treffen? Gastfreundschaft ist entscheidend, wenn man Somalis trifft. Wenn sie willkommen geheißen werden, können sie wahren Frieden erfahren.

Wir beten

  1. Dass Somalis den Frieden in Jesus Christus finden und erleben, wie er in Johannes 14,27 beschrieben wird.
  2. Um Frieden und Wiederherstellung des Landes und seiner Bewohner (vgl. Psalm 104). Trockenheit und Kriege richten das somalische Volk zugrunde.
  3. Dass die Somalis in der Diaspora gastfreundliche Jesusnachfolger kennenlernen, die ihnen zeigen, was Frieden heißt.