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Die Fulani der Sahelzone

Tag 21

Tansania/Ostafrika

Sonntag, 26. Mai 2019

Die Swahili auf Sansibar

Auf der Insel Sansibar, vor Tansania gelegen, leben 1,4 Mio. Menschen; 99 % davon sind Muslime. Der Islam wird oft mit abergläubischen Praktiken kombiniert. Sansibar war früher ein Zentrum für den ostafrikanischen Sklavenhandel und wurde dafür bekannt, die „wirkungsvollsten“ Zauberer/ Medizinmänner in Ostafrika zu haben.

Für die Swahili der Sansibar-Inselgruppe ist die altehrwürdige Tradition der Gastfreundschaft wichtig. Jeder Fremde wird mit „Karibu!“ (Willkommen) begrüßt und ins Haus eingeladen, egal ob in der City oder auf einem Dorfplatz.

Aufgrund der aufrichtigen Willkommenskultur sind viele Einheimische bereit, Fremde herzlich aufzunehmen und auch das Evangelium zu hören. Nach vielen Krankenbesuchen, bei denen wir für die Patienten gebetet haben, landen wir im Hinterzimmer eines winzigen Lehmhauses am Rande eines Fischerdorfes, zusammen mit vielen Frauen. Vor uns liegt eine ältere Frau namens Bibi, deren zerbrechlicher Körper wir in der Dunkelheit kaum sehen können.

Obwohl wir uns noch nie zuvor begegnet sind, nehmen die Frauen uns freundlich auf. Die bettlägerige Patientin erzählt, dass sie Tag und Nacht an Gott denke und über ihren Platz in der Ewigkeit nachsinne: „Hoffentlich habe ich genug getan, um in den Himmel zu kommen!“ Wir erzählen ihr begeistert, was Jesus getan hat, um ihr einen Platz im Himmel zu bereiten. Bibi freut sich über diese gute Nachricht.

Wir beten

  1. Mit Philipper 3,7-11 für die Muslime auf Sansibar.
  2. Für diejenigen, die Christus auf Sansibar dienen, dass sie Möglichkeiten finden, ihren Glauben zu teilen.
  3. Dass Menschen erfahren, dass nicht ihre Taten, sondern Jesus den Weg zum Himmel öffnet.