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Die Fulani der Sahelzone

Tag 30

Weltweit

Dienstag, 4. Juni 2019

Ein Festessen am Osterfest

Dieses Beispiel aus Westafrika zeigt, wie Nachfolger Jesu durch Gastfreundschaft bei christlichen Festen die Gute Nachricht ihren muslimischen Freunden weitergeben können.

Als das Fest nahte, wurden ausländische und einheimische Freunde mit unterschiedlicher Religionszugehörigkeit eingeladen. Man saß auf dem Boden um eine große Schale herum. Darauf waren Lammfleisch mit Gemüse und Brot sowie ein Dessert aus Datteln und Sahne einladend angerichtet. Man feierte Ostern, das große christliche Opferfest, an dem Gott seine Liebe zu den Menschen offenbart hatte.

Die Gäste wurden in ihren verschiedenen Sprachen begrüßt, dann erklärte der Leiter, wie bedeutend Karfreitag und Ostern für Christen sind. „Heute braucht es keine Tieropfer mehr, denn wir glauben, dass an Karfreitag unser Herr stellvertretend für uns Menschen starb.“ Einige erzählten, wie Gottes Liebe sie verwandelt hatte. Nach dem leckeren Mahl, bei dem mit den Händen aus der Schale am Boden gegessen wurde, gab es eine Spielrunde. Zum Schluss erhielt jeder ein symbolisches Abschiedsgeschenk: eine Taschenlampe mit dem Bibelvers: „Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht im Finsteren wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben“ (Joh. 8,12).

Manche Muslime hören nicht viel Gutes über Christen. Daher ist es wichtig, dass wir kreative Wege finden, unseren Glauben zu bekennen und Menschen die Chance erhalten, die Gute Nachricht anschaulich zu hören. Dazu bieten sich die christlichen Feste geradezu an.

Wir beten

  1. Um Kreativität, wie man durch Gastfreundschaft Muslime erreichen kann.
  2. Für Christen, die in muslimischen Ländern tätig sind, dass sie Weisheit für ihre Begegnungen haben. 
  3. Wir lassen uns von Johannes 2,1-11 zum Gebet motivieren.