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Die Fulani der Sahelzone

Tag 13

Zentralasien

Samstag, 18. Mai 2019

"Inkognito" in Zentralasien

Bis vor kurzem lebten ca. 300.000 unerreichte Bergbewohner weitab von der Zivilisation in einer Gebirgsregion Zentralasiens. Fünf Volksgruppen mit unterschiedlichen Sprachen. Bei vielen Unterschieden haben sie einiges gemeinsam: Ihre Aufrichtigkeit und den Galgenhumor, mit dem sie die Herausforderungen ihres durch Konflikte, religiöse Gesetze, Gewalt, Krankheit und Tod erschwerten Alltags meistern.

Typisch für die Bergmenschen ist ihre aufopfernde, selbstlose Gastfreundschaft. Obwohl es in dieser kargen Gebirgsgegend weder Hotels noch Restaurants oder Supermärkte gibt, finden müde Reisende immer großzügige Aufnahme und ein Nachtquartier in Privathäusern. Selbst wenn die Gastgeber selber Mangel leiden, teilen sie ihr hartes Maisbrot mit roten Bohnen oder Joghurtballsuppe mit den Gästen. Nach gefährlichen Sprengungen wurde die letzten Jahre eine befahrbare Straße gebaut. Dies bedeutet eine Anbindung an den Fortschritt. Zum ersten Mal gibt es besseren Zugang zu Medikamenten und Nahrungsmitteln und zu einer ganz neuen Lebensweise unter modernem, westlichem Einfluss.

Dennoch verlassen viele ihre Heimat wegen Armut, aus Angst vor Blutrache oder islamischem Extremismus oder weil sie ihren Kindern eine Schulbildung ermöglichen möchten. Noch gibt es in dieser Gegend keine Jesusnachfolger.

Wir beten

  1. Um dauerhaften Frieden, Hoffnung und ein Verständnis für das wahre Wesen Gottes und sein Leben in Fülle (nach Joh. 10,10).
  2. Dass die Menschen die Gute Nachricht hören, zum Glauben kommen und gesegnet werden (Röm. 10,14+15).
  3. Um Mitarbeiter in diesem Erntefeld, Unterstützung durch Gebet und Finanzen für die christlichen Mitarbeiter und dass Gott Wunder tut (Mt. 9,38).