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Die Fulani der Sahelzone

Tag 6

Kasachstan/Zentralasien

Samstag, 11. Mai 2019

Tee bei den Kasachen

Wenn Kasachen so einladen, gibt es nicht nur jede Menge Tee, sondern ein reichhaltiges Mahl dazu. Aber kasachische Freunde kann man auch ohne Einladung jederzeit besuchen. Immer gibt es Tee und Baursak, in Öl ausgebackene Hefeteilchen.

Die Kasachen sind ein muslimisches Volk in Zentralasien. Die meisten leben in Kasachstan, aber auch in allen umliegenden Ländern gibt es kasachische Minderheiten, die sich bemühen, ihre Sprache und Kultur zu bewahren. Auf dem Land leben manche Kasachen als Nomaden, hüten ihre Herden und wohnen in den traditionellen Jurten aus Wollfilz. Unter diesem gastfreundlichen Volk gibt es inzwischen eine ganze Reihe Nachfolger Jesu, die oft unter Anfeindungen, aber meist nicht unter massiver Verfolgung zu leiden haben.

Saulje lernte Jesus vor einigen Jahren kennen und möchte daher Menschen noch gastfreundlicher behandeln, als es in ihrer Kultur schon üblich ist. Da sie in der Stadt in der Nähe eines Krankenhauses wohnt, lässt sie Leute vom Land bei sich wohnen, während sie oder ihre Angehörigen medizinisch behandelt werden. Sauljes Mann folgt Jesus noch nicht, duldet aber ihr offenes Haus für Menschen in Not. Ihm und anderen zeigt sie dadurch die Liebe Jesu.

Wir beten

  1. Nach Römer 12,12-14 für die kasachischen Gläubigen, die durch ihre Gastfreundschaft Gottes Liebe zeigen und ihren Glauben an Jesus bezeugen.
  2. Für Mitarbeiter aus dem Ausland, die Kasachen in der Jüngerschaft anleiten, damit diese Christus unter ihrem eigenen Volk bezeugen können und die Gemeinden weiter wachsen.
  3. Dass auch unter den kasachischen Minderheiten in umliegenden Ländern Menschen zum Glauben kommen und Gemeinde Jesu entsteht.