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2020

Tag 29

Somalia / Afrika

Freitag, 22. Mai 2020

„Iska warran?“ in Somalia

"Iska warran?“ „Was gibt es Neues bei dir?“ ist eine Standardbegrüßung in Somalia.

Somalis betrachten sich gegenseitig nicht als Fremde, selbst wenn sie sich zuvor noch nie getroffen haben. Bei einer Busfahrt unterhält man sich, um anschließend als gute Freunde auseinander zu gehen. Trotz der Jahrzehnte des brutalen Bürgerkrieges vertrauen sich Somalis in der Regel gegenseitig mehr als einem Ausländer, den sie seit langem kennen.

Gewalt, die im Namen des Islams verübt wurde, hat in Somalia zwei Reaktionen hervorgerufen und Bewegungen ausgelöst. Die erste ist eine wachsende Zahl von Muslimen, die sich vom Islam abwenden. Viele distanzieren sich aus Unzufriedenheit völlig von der Religion. Die zweite Reaktion ist die Bewegung derer, die sich entscheiden, Jesus nachzufolgen.

1991 begann der Abstieg des Landes in die Gesetzlosigkeit. Seitdem wächst die somalische Gemeinde Jesu erheblich. Die Ermordung eines einheimischen Evangelisten 2008 in Südsomalia löste z. B. ein bedeutendes Gemeindewachstum aus. Fatima (29), eine Leiterin in dieser Bewegung, beschreibt diese als „Apostelgeschichte – somalische Version“. Sie berichtet von 21 neuen Hausgemeinden in ihrem Arbeitsbereich in einer Region in Somalia im ersten Halbjahr 2019! Möge jeder Somali auf die Frage „Iska warran?“ bald mit „Ich bin ein Nachfolger Jesu geworden“ antworten!

Wir beten

  1. DASS SUCHENDE SOMALIS sich der zweiten Bewegung anschließen und Jünger Jesu werden.
  2. DASS DIE SOMALIS den Frieden von Christus aus Johannes 16,33 erfahren und auf den Frieden ihres Landes hinwirken können.
  3. DASS DIE NEUE und schnell wachsende Kirche gut begleitet wird und im Glauben wächst (Hebräer 12,1-3).