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2021

Tag 23

Bangladesch

Mittwoch, 5. Mai 2021

Dhaka, Bangladesch

Dhaka ist die Hauptstadt von Bangladesch und eine der am dichtest besiedelten Städte der Welt. Viele Einwohner kamen aus ländlichen Gebieten nach Dhaka in der Hoffnung, Arbeit und Ausbildung zu finden. Es gibt Arbeit, aber die Arbeitsbedingungen sind extrem schwierig.

Maliha ist eine der unzähligen Arbeiterinnen in Dhakas Bekleidungsfabriken. Selbst während des Ramadans macht sie sich um 7 Uhr morgens auf den Weg zur Fabrik, wo sie 12 bis 14 Stunden am Tag arbeitet. Die meiste Zeit sitzt sie an der Nähmaschine und verwandelt Stoffstücke in T-Shirts für ein westliches Modelabel. Wenn sie abends müde nach Hause kommt, bricht sie das Fasten und spricht ihre Gebete, bevor sie sich eine Weile ausruht. Maliha freut sich auf das Zuckerfest am Ende des Ramadans, wenn sie und ihre Familie viele Gäste in ihrem kleinen Haus begrüßen  werden, wie es unter bengalischen Muslimen Tradition ist.

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in dieser schnell wachsenden Megastadt in Armut. Viele Näherinnen wie Maliha verdienen sehr wenig. Die Chance, dass sie von Jesus hören, ist gering, da evangelistische Aktivitäten in Bangladesch stark eingeschränkt sind. Es gibt nur wenige Christen, die sich um die dort lebenden 90 % Muslime bemühen. Schätzungsweise leben in Dhaka weniger als 1.000 Jesus-Nachfolger mit muslimischem Hintergrund.

Wir beten

  • Dass der Geist Gottes sich in dieser Megastadt manifestiert und geistliche Durchbrüche geschehen, ob mit oder ohne Beteiligung von Jesus-Nachfolgern.
  • Um Mitarbeiter und Organisationen, die Christen in einheimischen Gemeindeinitiativen schulen, begleiten und unterstützen. (Römer 10,13-15)
  • Dass Unternehmer und Fabrikbesitzer, die Einfluss auf die Gesellschaft haben, die Gute Nachricht hören und annehmen und dann die Situation der Arbeiter verbessern. (Jeremia 29,7)