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2021

Tag 10

Bangladesch

Donnerstag, 22. April 2021

Dhaka, Bangladesch

Bengalische Muslime gelten als eine der größten unerreichten Volksgruppen auf unserem Globus; die meisten leben in Bangladesch. Die Hauptstadt Dhaka beheimatet geschätzt 20 Mio. Menschen und ist eine der am schnellsten wachsenden „Megastädte“ weltweit. Rund 90 % der Einwohner sind Muslime.

Junge Muslime in Dhaka sind sehr unterschiedlichen Einflüssen ausgesetzt. Einerseits prägt der stärker werdende orthodoxe Einfluss der Imame das Alltagsleben der Bengalen. In wenigen Jahren haben ihre Lehren bengalische Kulturelemente zurückgedrängt. So wird beispielsweise traditionell vor der Hochzeit das Gaye Holud Fest gefeiert. Die Gäste tupfen dem Hochzeitspaar gelbe Farbe ins Gesicht und „füttern“ sie mit Süßigkeiten. Neuerdings wird jedoch in den Moscheen gelehrt, dass dieses Fest nicht dem orthodoxen muslimischen Glauben entspricht. Auch die Beobachtung, dass Frauen vermehrt Burkas tragen, passt zu dieser Entwicklung.

Auf der anderen Seite sehen Bengalen im Internet und Fernsehen eine „freie Welt“ mit vielen Möglichkeiten. Die Großstadt bietet Anonymität und die Möglichkeit, neue Ideen und Lifestyles auszuprobieren. Manche Christen nutzen dies, um geistlich Interessierte online über den christlichen Glauben zu informieren und ihre Fragen zum Islam zu beantworten.

Wir beten

  • Dass Gott den Verantwortlichen Weisheit gibt. (1. Timotheus 2,2) Die Megacity Dhaka steht vor vielen Problemen: Überbevölkerung, Überschwemmungen und Verschmutzung.
  • Dass die Menschen in Dhaka Nachfolgern Jesu begegnen und diese ihnen helfen, Jesus persönlich kennenzulernen.
  • Dass die Christen in dieser Stadt körperlichen und geistlichen Schutz erleben und ein sichtbares Zeugnis für Jesus sein können.