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2021

Tag 26

Deutschland

Samstag, 8. Mai 2021

Hamburg, Deutschland

Karim, ein junger Mann aus Pakistan, wartet an der Tür der Fazle-Omar-Moschee, der ältesten Moschee Hamburgs (1957). Er führt mich herum und erklärt mir die Geschichte der Ahmadiyya Muslim Jamaat, einer gemäßigten Abspaltung, die sich Ende des 19. Jahrhunderts in Indien aus dem orthodoxen Islam heraus entwickelt hat.

Der Gründer der Bewegung, Mirza Ghulam Ahmad, behauptete, von Gott als Prophet gesandt zu sein, um den Islam zu reformieren. Seine Behauptungen wurden kontrovers aufgenommen, und seine Nachfolger in Südasien wurden bald heftig verfolgt. Aus diesem Grund flohen viele in den Westen, einige kamen nach Hamburg.

Karim berichtet, dass der gegenwärtige geistliche Führer der Ahmadiyya seine Freitagspredigt über Satelliten an die gesamte weltweite Gemeinschaft ausstrahlt. Das Motto dieser Gruppe ist: „Liebe für alle. Hass für keinen.“ Durch soziales Engagement möchten sie beweisen, dass sie sich integrieren und sich von radikalen Formen des Islams distanzieren. So säubern sie z. B. die Straßen der Innenstadt am Neujahrstag von den Überresten des nächtlichen Feuerwerks und führen Blutspende- und Baumpflanz-Aktionen durch.

In Deutschland sind keine Nachfolger Jesu bekannt, die aus der Ahmadiyya-Bewegung kommen, und nur wenige ihrer Anhänger haben Kontakt mit Christen.

Wir beten

  • Dass Christen und Ahmadiyya sich über Themen wie „Nächstenliebe“ austauschen und dabei ins Gespräch über das Heil durch Jesus kommen. (Epheser 2,8-9)
  • Dass Hamburgs Subkulturen von Christen mit dem Evangelium berührt werden.
  • Für Schlüsselpersonen in der Stadtregierung, dass sie einen Zugang zum Wort Gottes bekommen und sich davon in ihrer Arbeit leiten lassen.