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2021

Tag 7

Indien

Montag, 19. April 2021

Kalkutta, Indien

Kalkutta, die ursprüngliche Hauptstadt Indiens, ist bekannt für ihre reiche Kultur, Süßigkeiten und vielfältige Kunst. Sie ist auch ein Eckstein in der Geschichte der Mission: William Carey, „Vater der modernen Mission“, begann dort seinen Dienst im späten 18. Jahrhundert.

Es gibt ca. 20,6 % Muslime unter den 4,5 Millionen Menschen (77,7 % Hindus, 0,8 % Christen) in Kalkutta. Neben den einheimischen Muslimen gibt es auch viele aus Nachbarstaaten, wie z. B. Bangladesch. Sie spielen mit ihren beruflichen Fertigkeiten eine wichtige Rolle im alltäglichen Geschäftsleben.

Im Ramadan sind die geschäftigen Straßen von starken Düften erfüllt. Die Menschen kaufen neue Kleider und feiern den ganzen Monat lang. In vielerlei Hinsicht ist ihre pulsierende Kultur der Herzschlag der Stadt, aber die muslimische Bevölkerung lebt auch in Angst. Als religiöse Minderheit werden sie vom Rest der Gesellschaft nicht akzeptiert. Sie fürchten Regierungswechsel, die zu noch mehr Bedrängnis führen könnten.

Trotz dieser geistlich geladenen Atmosphäre gibt es in Kalkutta kleine Versammlungen von Jesus-Nachfolgern. Muslime in Kalkutta entdecken Jesus als ihren Retter. Und sie teilen die Wahrheit und Erlösung, die sie in Jesus gefunden haben, mit ihren Familien und ihren Freunden.

Wir beten

  • Um Frieden in dieser überfüllten Megastadt, die mit Überschwemmungen, aggressivem Hinduismus und extremen sozialen Problemen kämpft.
  • Für die, die sich abgelehnt fühlen, dass sie Annahme in Christus und in der Gemeinschaft mit Christen finden. (Johannes 17,20-21)
  • Dass Christen auch in Muslimen ihre Nächsten sehen und ihre Herzen für sie öffnen, so dass echte Begegnungen möglich werden.