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2021

Tag 12

Uganda

Samstag, 24. April 2021

Kampala, Uganda

Faduma schlängelt sich mit ihrem Korb durch das morgendliche Gedränge des Somali-Viertels in Kampala. Wie jeden Tag ist sie vor Sonnenaufgang aufgestanden, um Anjero zuzubereiten, das traditionelle Fladenbrot. Mit dem Brotverkauf versucht sie, sich und ihre drei Kinder über Wasser zu halten. Seit fünf Jahren lebt sie hier in „Klein-Mogadischu“, einem Slum in Kampala. Die meisten Somalis, die vor dem Bürgerkrieg geflohen sind, landen hier. Die alleinerziehende Mutter hat kaum Schulbildung, spricht kein Englisch und findet deshalb keine Arbeit.

Rund 12 % Prozent der 1,7 Mio. Einwohner Kampalas sind Muslime. Sie gehören entweder zu einheimischen muslimischen Volksgruppen oder kommen als Geschäftsleute aus der arabischen Welt. Ein krasser Gegensatz dazu sind die rund 200.000 somalischen Flüchtlinge, die sich im Slum von „Klein-Mogadischu“ angesiedelt haben. Ohne Schul- oder Berufsausbildung haben sie kaum Chancen, in der Gesellschaft anzukommen. Flüchtlinge werden generell von Ugandern gemieden.

Ein Team ugandischer Christen hat begonnen, sich der Not der Muslime im Somali-Viertel anzunehmen. Sie wollen vor allem den jungen Menschen eine Perspektive geben und bieten ihnen Englischunterricht, Computerkurse oder Fußball-Training an. Gleichzeitig ermutigt und schult das Team Christen, eine Brücke zu den Somalis zu bauen, für sie zu beten und mit ihnen das Evangelium zu teilen.

Wir beten

  • Um Hilfe und Unterstützung für die oft auf sich allein gestellten Flüchtlinge mit ihren Kindern.
  • Dass viele Christen den Somalis in Kampala Gottes Liebe bezeugen. (Kolosser 4,2-6)
  • Dass Somalis, die Jesus folgen, dem Druck und der Verfolgung standhalten und ihren Verwandten zu Hause von ihrer neuen Hoffnung erzählen können.