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2021

Tag 19

Pakistan

Samstag, 1. Mai 2021

Karatschi, Pakistan

Karatschi liegt an der Südküste Pakistans und ist das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Im Laufe der Jahre sind Einwanderer aus allen Teilen Pakistans in die Stadt gekommen, um nach besseren Arbeitsmöglichkeiten zu suchen. Fast alle der über 400 unerreichten Volksgruppen sind in Karatschi vertreten. Außerdem haben sich mittlerweile viele Flüchtlinge aus Afghanistan und Bangladesch angesiedelt.

Die Stadt hat eine geschätzte Bevölkerung von 15 Millionen. Die 95 % Muslime gehören zu ganz verschiedenen islamischen Glaubensrichtungen, manche sind streng konservativ, andere sehr liberal. Auch eine kleine christliche Minderheit lebt in der Stadt, aber sie wird verachtet und oft verfolgt. Die meisten Christen haben kein Interesse daran, ihre muslimischen Nachbarn mit dem Evangelium zu erreichen.

Verzweiflung, Korruption, Desorganisation und Armut, die den Großteil der Einwanderer nach Karatschi brachte, prägt auch den Alltag dieser Mega-Stadt. Die Menschen leiden unter schlechter Infrastruktur, wirtschaftlichem Gefälle, Korruption in Regierung und Behörden, Kriminalität und Frauen werden unterdrückt. Im persönlichen Gespräch wird von Familienstreitigkeiten, häuslicher Gewalt und emotionalem Druck erzählt. Man kann niemandem vertrauen.

Resignierte Einwohner meinen fatalistisch, das sei einfach so in Pakistan. Sie haben die Hoffnung auf Veränderung dieser komplizierten und kaputten Situation schon fast aufgegeben.

Wir beten

  • Dass die Gemeinden in Karatschi sich nicht von der negativen Stimmung beeinflussen lassen, sondern so leben, dass sie den Weg zu Jesus Christus weisen, der die Wahrheit und das Leben ist.
  • Dass Muslime in Karatschi Träume und Offenbarungen von Jesus haben (Apostelgeschichte 2,17-18) und wieder Zukunft und Hoffnung bekommen.
  • Um mehr christliche Arbeiterin Karatschi, die das Licht und die Liebe Christi ausstrahlen. (Matthäus 5,14)