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Jugendliche in Deutschland mit türkischem Hintergrund

Tag 17

Technologie

Donnerstag, 25. Juli 2013

Bibelfernkurse in der Türkei

Um die Gute Nachricht von Jesus Christus unter muslimischen Türken bekannt zu machen, wurden vor 50 Jahren Bibelfernkurse entwickelt, die auch heute weit verbreitet sind. Während der ersten drei Jahrzehnte wurden sie hauptsächlich durch die Post und durch Verteilaktionen von Tür zu Tür angeboten. Zu Beginn der 90er-Jahre vervierfachte sich dann die Teilnehmerzahl durch Inserate in Zeitungen. Durch Werbung im Internet schnellte die Zahl der Interessenten nochmals stark nach oben. 



Im vergangenen Jahr hatte die Webseite über 250.000 neue Besucher. Durch Zeitungen und Internet bekommen besonders auch Menschen in ländlichen Gebieten ohne christliches Zeugnis Zugang zu Bibelkursen und auch persönlichen Kontakt mit Christen. 

Die Bibelfernkurse sind auch auf Facebook präsent, um Menschen mit der Guten Nachricht zu erreichen. Mit mehr als 32 Millionen Türken auf Facebook liegt die Türkei international nach Nutzern auf Platz fünf. Die Seite mit dem Titel «kutsalkitap.org» startete im Jahr 2010 mit nur acht Freunden. Nach ein paar Monaten hatte die Seite mehr als 6.000 Fans, und inzwischen sagen fast 30.000 Personen «mag ich». Das ist erstaunlich in einem Land mit nur wenig an Jesus gläubigen Menschen! In den letzten zwei Jahren haben mindestens acht Menschen Jesus angenommen, weil sie über Facebook mit dem Bibelfernkurs in Kontakt kamen. Nach einer Umfrage hat fast die Hälfte der an Jesus Gläubigen in der Türkei ihre geistliche Reise mit den Bibelfernkursen begonnen. Viele christliche Gemeinden außerhalb der großen Städte wurden als direkte Frucht der Kurse gegründet.

Auch auf der Straße ist Werbung für den Bibelfernkurs möglich. Durch Wochenmarkteinsätze und die Arbeit eines Teams, das sich als kreativer Arm der Bibelfernkurse versteht, wird die Botschaft von Jesus öffentlich kommuniziert. In verschiedenen Flüchtlingslagern konnten Workshops für Kinder angeboten werden. Statt der erwarteten 40 Kinder kamen 200.

WIR BETEN:

  • Dass noch mehr Menschen durch die Bibelfernkurse Jesus kennenlernen und vom Evangelium verändert werden.
  • Um Weisheit für die engagierten Mitarbeiter der Bibelfernkurse, die Fernkurse zu begleiten und auf Anfragen im Internet zu reagieren.
  • Dass das Kreativteam weiterhin auf öffentlichen Plätzen und in den Flüchtlingslagern das Evangelium weitergeben darf und Kraft hat, die vielen Möglichkeiten zu nutzen.
  • Um mehr finanzielle Mittel für die Arbeit der Bibelfernkurse.