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Jugendliche in Deutschland mit türkischem Hintergrund

Tag 3

Europa

Donnerstag, 11. Juli 2013

Muslime in Griechenland

Unter den elf Millionen Einwohnern
Griechenlands halten sich über eine Million Flüchtlinge auf. Die meisten kommen aus islamisch geprägten Ländern, in denen es lebensgefährlich ist, Christ zu werden oder sich mit Christen zu treffen. Auf der Flucht und voll Enttäuschung über das Erlebte sind viele offen für das Evangelium.

Eine Gruppe Studenten reiste im Juli 2012 nach Athen, um Flüchtlingen zu helfen. Mit Gemeinden vor Ort verteilten sie Essen und Hygienesets mit Seife, Zahnbürste etc. Auch Bibeln und christliche Literatur in den Sprachen der Flüchtlinge wurden weitergegeben. Reißenden Absatz fanden Speicherkarten für Mobiltelefone, auf denen der Jesusfilm, eine Hörbibel, Lieder und Zeugnisse in mehreren Sprachen gespeichert sind. Viele Flüchtlinge besitzen ein Mobiltelefon, das für sie ein kostbarer Schatz ist. Dank Kopfhörer entgehen sie dem Risiko, von ihren Landsleuten beim Lesen einer Bibel «erwischt» zu werden.

Amir floh als Kind mit seinen Eltern aus Afghanistan in den Iran. Durch sein Engagement in einem Chatroom im Internet lernte er Englisch. Dort kam er auch in Kontakt mit Christen, die ihm von Jesus erzählten und für ihn beteten. Das berührte ihn innerlich tief. Amir hatte fast vergessen, dass er als Flüchtling im Iran lebte, bis in die Geburtsurkunde seines ersten Kindes das Wort «Flüchtlingskind» eingetragen wurde. 

Da beschloss er, einen Ort zu finden, an dem er mit seiner Familie in Zukunft in Frieden leben könnte. So kam er nach Athen. Dort lernte er Nachfolger Jesu kennen und kam zum lebendigen Glauben an Jesus. Inzwischen ist Amir in Deutschland und einer der vielen muslimischen Flüchtlinge, die auf ihrer Reise den kennengelernt haben, der selber Flüchtling war und sie einlädt, bei ihm Ruhe und Frieden zu finden. 

WIR BETEN:

  • Für die Hunderttausenden von Flüchtlingen weltweit, dass sie auf ihrer Suche nach einem besseren Leben dem begegnen, der von sich sagt, dass er das Leben ist.
  • Für die Christen in Athen und anderen Stationen der «Flüchtlingsautobahn», dass sie diesen Menschen Liebe, Wertschätzung und praktische Hilfe geben können.
  • Für muslimische Flüchtlinge, die Jesus kennenlernen, dass sie zu Jüngern werden, die ihren Glauben fröhlich leben und noch viele andere Muslime zu Jesus einladen.