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Jugendliche in Deutschland mit türkischem Hintergrund

Tag 23

Ostafrika

Mittwoch, 31. Juli 2013

Somalis

Ha rajo dhigin!» – «Gib niemals auf!»

Der heiße Steppenwind weht über die Zelte des kenianischen Flüchtlingslagers Dadaab, wohin sich Khadija und eine halbe Million anderer Somalis gerettet haben. Nach 20-jährigem Bürgerkrieg blieb Khadija nur der Weg hierher. Viele der Flüchtlinge stecken schon seit Jahren in Dadaab fest. Es ist mittlerweile das weltweit größte Flüchtlingslager der Vereinten Nationen. Viele Jugendliche sind hier aufgewachsen und kennen nur das Elend dieses Lagers. Die Not ist immens. Die Sicherheitslage ist prekär. Die somalischen Milizen treiben auch hier ihr Unwesen, vergewaltigen Frauen beim Holzsammeln, zwangsrekrutieren Jungs, entführen UN-Helfer und verminen Straßen. 

Khadija ist eine der wenigen Somali-Christen unter den Flüchtlingen. In ihrer Heimat Somalia ist es lebensgefährlich, sich zu Christus zu bekennen. Vielen wurde bereits von den Milizen die Kehle durchgeschnitten, weil sie mit einer Bibel angetroffen wurden oder eine informelle Gemeinde besuchten. Und auch aus Dadaab muss Khadija fliehen, weil sie wegen ihres Glaubens bedroht wird und die örtlichen Behörden sie nicht schützen können. Aber außerhalb des Lagers ist sie mit ihren Kindern vollkommen auf sich allein gestellt.

So kommt Khadija ausgehungert, krank und erschöpft in Nairobi an. Sie lernt Christen kennen. Aber können diese ihr trauen? Ja, denn Khadija meint es ehrlich. Aber viele Flüchtlinge geben sich nur als Christen aus, um Hilfe zu bekommen, und nutzen die echten somalischen Christen, die sehr arm sind, und die kenianischen Christen aus.

WIR BETEN:

  • Um Frieden für Somalia und ein Ende des Flüchtlingselends.
  • Dass noch viele Somalis offen für das Evangelium werden, durch persönliche Kontakte oder Medien Jesus kennenlernen und in informelle Gemeinden integriert werden können.
  • Dass die Nachfolger Jesu im Glauben wachsen und dem Druck der Verfolgung standhalten.
  • Dass die Christen, die sich um an Jesus gläubige Somalis kümmern, trotz herber Rückschläge die Hoffnung nicht aufgeben.