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Frischer Wind im Dar al-Islam

Tag 18

Asien

Dienstag, 15. Juli 2014

Die Beary Muslime in Südindien

Die Beary (oder auch Byari) sind eine muslimische Gemeinschaft im Bundesstaat Karnataka in Südindien. Sie sind bei anderen muslimischen Gruppen an der Küste hoch angesehen und haben großen Einfluss. Als Ethnie mit einer eigenen Kultur sprechen sie Beary Bashe. Eine Sprache, die stark von Arabisch, Malyalam und Tamil beeinflusst ist.

Der arabische Einfluss 

Die Geschichte der Beary reicht weit zurück. Sie wurden durch die Geschäfte, die sie mit arabischen Händlern machten, schon vor der Zeit Mohammeds von den Arabern beeinflusst. Später predigten muslimische Händler den Beary den Islam und heirateten einheimische Frauen. So verbreitete sich der Islam. 

Verarmung

Die Beary hatten als Händler und Geschäftsleute einen hohen sozialen Status. Sie lehnten sich aber gegen die Briten auf, und als Konsequenz wurde ihnen der Zugang zu einer englischsprachigen Ausbildung verwehrt. Das hat auf lange Sicht ihrem Geschäftsleben und später auch ihrer Gesellschaft geschadet. Ein Großteil von ihnen sind inzwischen Bauern und nur etwa 20 % sind noch im Handel tätig. Nur langsam verbessert sich ihre soziale Situation.

WIR BETEN:

  • Dass die Nachfolger Jesu, die im Umfeld der Beary leben, sich aufmachen, um die Beary zu Jesus einzuladen und Gemeinden zu gründen.
  • Dass der Jesus-Film in den Sprachen gezeigt wird, die von den Beary verstanden werden (Karnataka und Beary Bashe) und viele ihn anschauen.
  • Für die Behörden, dass sie Weisheit haben, die Beary zu fördern und ihre Lebenssituation zu verbessern, sodass diese in Gerechtigkeit und Frieden leben können.