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Frischer Wind im Dar al-Islam

Tag 2

Asien

Sonntag, 29. Juni 2014

Die Maduresen

Die Maduresen leben auf einer trockenen und kargen Insel in Indonesien. Die meisten dieser ca. 8 Mio. Menschen sind Fischer und Farmer. Nur von etwa 50 von ihnen weiß man, dass sie an Jesus glauben. Sie leben zum Teil in abgelegenen Dörfern. Die Bibel wird gerade in ihre Sprache übersetzt. Viele Maduresen haben ihre ursprünglichen Wohngebiete verlassen. Sie versuchen, in der Stadt ein neues Leben aufzubauen und ihre Großfamilien finanziell zu unterstützen.

Ahmed* ist 32 Jahre alt und der älteste Sohn einer sechsköpfigen muslimischen Familie. Seit zwei Generationen leben sie in einer Stadt auf der Insel Java. Sie sind Fischer. Weil sich die Fanggründe durch eine Umweltkatastrophe weiter ins Meer hinaus verlagert haben, lohnt sich der Fischfang heute für die Familie fast nicht mehr. Auf Ahmed lastet die Verantwortung für die Familie. Er hat zwei Wünsche: einen festen Arbeitsplatz, und er würde gerne heiraten. Wegen der Sorgen um das Überleben seiner Familie konnte er noch keine eigene Familie gründen. Seit Schulende versucht er, seiner Familie mit dem Geld aus Gelegenheitsjobs zu helfen. Von seinem Verdienst wird auch das Schulgeld für seine Geschwister bezahlt. Sie sollen die Möglichkeit haben, eine weiterführende Schule zu besuchen und später eine Ausbildung zu machen.

Inzwischen konnte Ahmeds Mutter einen kleinen Lebensmittelladen eröffnen. Ihre Lebenssituation hat sich soweit verbessert, dass sie genug zu essen haben.

WIR BETEN:

  • Um Weisheit und guten Fortschritt in der Bibelübersetzung.
  • Um Ermutigung der an Jesus Gläubigen in den kleinen Dörfern, die oft auf sich allein gestellt sind und wenig geistliche Lehre erhalten.
  • Für Ahmeds Familie, die als Beispiel für viele muslimische Fischerfamilien steht, die ums Überleben kämpfen.