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Frischer Wind im Dar al-Islam

Tag 27

Afrika

Donnerstag, 24. Juli 2014

Jesus - die Hoffnung für Darfur

Darfur ist ein großes Gebiet im Westen des Sudans. Seit 2003 tobt dort ein erbitterter Konflikt zwischen arabischen und afrikanischstämmigen Volksgruppen, in dessen Verlauf Hunderttausende umkamen und 2,5 Mio. Menschen vertrieben wurden. Auch in den Nubabergen und in der Region des Blauen Nils gibt es schlimme Kämpfe, bei denen politische, ethnische und religiöse Aspekte eine Rolle spielen. Mit dem Südsudan sind wichtige Fragen zur Grenzziehung noch nicht geklärt. Das Leid der Menschen im Sudan ist unermesslich. 

Obwohl Darfur insgesamt vom Evangelium weitgehend unerreicht ist, kamen in den vergangenen Jahren manche Muslime zum Glauben an Jesus Christus. Hakima ist eine Mutter, die die wahre Bedeutung der Gnade Gottes erkannt hat und Jesus als Retter bekennt. Doch das tägliche Leben in Darfur ist für die Nachfolger Jesu voller Herausforderungen: «Wie bringe ich meinen Kindern das Beten bei, während sie ein islamisches Schulsystem durchlaufen? Sollen wir am Opferfest ein Schaf schlachten oder das Opfer Jesu am Kreuz feiern?» 

Im letzten Jahr konnte Hakima fast nur durchs Fernsehen Gemeinschaft mit anderen Christen haben, da seit der Unabhängigkeit des Südsudans 2011 viele Christen gezwungen wurden, den Sudan zu verlassen. Einheimische und ausländische Christen wurden verhört und zeitweise verhaftet. Viele Projekte im humanitären und Bildungsbereich wurden geschlossen. Gleichzeitig gehen die Konflikte in Darfur und den anderen Regionen weiter. 

Jesus baut sein Reich auch in Darfur und im ganzen Sudan. Er tut es durch Hakima und andere Nachfolger Jesu. Unsere Fürbitte ermutigt sie, an Jesus festzuhalten und ihn zu verkündigen. Viele Muslime in Darfur sind offen, Geschichten über den Friedefürsten Jesus zu hören.

WIR BETEN:

  • Um ein Ende der Konflikte in Darfur, den Nubabergen und der Region des Blauen Nils und dass sich die Regierung zum Wohl der Menschen einsetzt.
  • Dass Gott in den Herzen vieler Muslime eine Sehnsucht nach Jesus, dem Friedefürsten erwachen lässt.
  • Dass einheimische Nachfolger Jesu vor Anschlägen bewahrt werden und andere dadurch die Kraft Gottes erkennen (2. Thess. 3,1-5).
  • Für die Christen, die unter großem Druck stehen, dass sie Jesus treu bleiben, keine bitteren Gefühle in sich wachsen lassen und sich Muslimen in Liebe zuwenden.