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Frischer Wind im Dar al-Islam

Tag 19

Unerreichte

Mittwoch, 16. Juli 2014

Keine Christen, keine Bibel, keine Zeugen Jesu

Wussten Sie, dass es noch immer muslimische Volksgruppen gibt, in denen kein einziger Mensch bekannt ist, der Jesus Christus nachfolgt? In deren Sprache nicht ein einziges Buch der Bibel übersetzt wurde und niemand da ist, der ihnen die gute Botschaft bringt?

In Offenbarung 7,9-10 heißt es, dass einmal Menschen aus «allen Nationen, Stämmen und Völkern» vor dem Thron Gottes anbeten werden. Deshalb beten wir für diese bis jetzt vom Evangelium völlig Unerreichten.

Hier ist eine Liste von sieben solcher Gruppen, für die wir heute beten:

Afghanistan: 

Tregami – eine Volksgruppe, die aus sieben Stämmen besteht und in den nordöstlichen Bergen von Nuristan lebt. Die Kommunikation ist schwierig, die Straßen sind fast unbenutzbar und die Stämme misstrauen Menschen, die von außen kommen.

Indonesien: 
Kumbewaha – eine isoliert lebende, wenig bekannte Volksgruppe, die in der Küste in Süd-Sulawesi lebt.

Iran: 
Khalaj – die Angehörigen dieser Gruppe leben mitten im Iran und haben weder Zugang zu biblischen Schriften noch Kontakt zu Christen.

Pakistan: 
Waneci – die dauerhafte Bedrohung durch Krieg hat zu Angst und Hass gegenüber Menschen außerhalb ihres Gebietes geführt.

Russland: 
Karata – ihre Loyalität gehört dem Clan und der Familie und sie leben in einer sehr rauen Gegend in Dagestan.

Somalia: 
Dabarre – vorwiegend Bauern, viele sprechen Arabisch als Handelssprache. Die Familie wird vom Mann angeführt und die Dörfer von den Ältesten aus jeder Familie.

Sudan: 
Midob – arabisierte Nomaden im Westen des Landes (Darfur); sie reisen von Ort zu Ort, um gute Weiden für ihre Herden zu finden. 

Ein Großteil dieser muslimischen Volksgruppen kommuniziert hauptsächlich mündlich und kann daher nicht durch Literatur erreicht werden.

WIR BETEN:

  • Dass unerreichte muslimische Volksgruppen eine Audiobibel in ihrer Sprache bekommen und so das Evangelium hören können.
  • Für Zeugen Jesu, die sich aufmachen, um diesen Menschen ein Zeugnis der Liebe Gottes zu bringen.
  • Dass Christen, die unter diesen Volksgruppen arbeiten wollen, ihre Augen auf Gott richten und nicht auf die Schwierigkeiten, die vor ihnen liegen.