Diese Seite gehört zur Deutschen Evangelischen Allianz (DEA)

Wir erleben eine in der Geschichte einmalige Hinwendung von Muslimen zu Christus weltweit.

Tag 3

Westliches Südasien

Samstag, 20. Juni 2015

Afghanistan – wer sucht, der findet!

Jüngerschaft ist eine Herausforderung in einer Nation, in der Nachfolger Jesu mit Gewaltakten von Extremisten rechnen müssen. Ein afghanischer Gläubiger erzählt uns aber, wie sich zielstrebiges Suchen lohnt!

«Über die sozialen Medien kam ich in Kontakt mit einem jungen Gläubigen. Einem persönlichen Treffen stand ich mit größter Vorsicht gegenüber. Er hörte jedoch nicht auf, mich Tag und Nacht mit der Bitte anzurufen, ihn zu treffen und ihm Neue Testamente zu verschaffen. Nach Gebet willigte ich ein. Ich verabschiedete mich mit einem Kuss von meiner Familie. Mit einem andern Gläubigen fuhr ich in die Stadt. Wir parkten weit weg vom vereinbarten Treffpunkt. Zu meinem Begleiter sagte ich: «Wenn du innerhalb von 10 Minuten nichts von mir hörst, fahr mit dem Auto weg und verlass samt allen Anderen sofort die Stadt!»

Als ich jenen Bruder dann traf, umarmte er mich und war sehr glücklich, mich zu sehen. Doch ehrlich gesagt, ich hatte Angst! Begeistert nahm er die zwei Bibeln von mir entgegen. So erhielt er, wonach er sich lange gesehnt hatte. Am folgenden Tag hat er mir seine Geschichte erzählt.

Er wollte Jesus kennenlernen und konnte in seiner Stadt niemanden finden. Fleißig und ausdauernd lernte er, E-Mail und soziale Medien zu nutzen und suchte nach Christen im Land. Trotz aller Hürden stieß er auf mich! Mit seiner Familie ist er begierig, mehr von Jesus zu erfahren und es an andere weiterzugeben. 

WIR BETEN:

  • Dass sich Türen für Menschen in Afghanistan öffnen, die Jesus suchen.
  • Für die politische Lage, dass sich das Land friedlich entwickeln kann.
  • Um Sicherheit und Ermutigung der an Jesus Gläubigen, die im Verborgenen leben.