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Wir erleben eine in der Geschichte einmalige Hinwendung von Muslimen zu Christus weltweit.

Tag 4

Östliches Südasien

Sonntag, 21. Juni 2015

Bangladesch – Die Universität von Dhaka

Mit rund 38.000 Studenten ist die Universität von Dhaka die älteste (gegründet 1921) und größte öffentliche Hochschule in Bangladesch. Viele Studienlehrgänge werden dort unterrichtet. 3.000 Dozenten und Mitarbeiter betreuen Studenten aus ganz Bangladesch.

«Die Wahrheit wird sich durchsetzen», lautet die Vision der Universität. Der altgewordene Professor zeigt seinen Gästen drei heldenhafte Statuen vor der Uni, zwei Männer und eine Frau. «Sie erinnern uns daran, dass diese Uni einen bedeutenden Beitrag zur modernen Geschichte von Bangladesch geleistet hat,» erklärt er. «Nach der Unabhängigkeit von Indien wurde die Uni zum Zentrum für Fortschritt und Demokratie. Diese Tradition wollen wir unbedingt weiterführen,» versichert er. In den vergangenen Jahren wurde ein Fachbereich für Weltreligionen und Kultur geschaffen. Für den Unterricht werden Dozenten verschiedener Religionen eingeladen. Dort darf ein Lehrer nicht nur über eine Religion unterrichten, sondern auch von seinem Glauben erzählen. Das ist eine großartige Chance für Christen, die als Minderheit von 0,5 % im Land sonst wenig gehört werden. Etwa 300 Studenten pro Jahr haben so die Chance, die Bibel und Jesus Christus kennenzulernen. Der Dialog zwischen den Religionen, nicht deren Vermischung, soll gefördert werden. «Wir müssen einander kennenlernen, um uns zu respektieren,» sagt der alte Professor. Das ist einzigartig in der islamischen Welt. 

WIR BETEN:

  • Dass Lehrer Vorbilder für den christlichen Glauben sind.
  • Dass die Studenten bei der Auseinandersetzung mit den verschiedenen Religionen von Jesus berührt werden.
  • Dass sich die Vision der Universität, «die Wahrheit wird sich durchsetzen», erfüllt.