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Wir erleben eine in der Geschichte einmalige Hinwendung von Muslimen zu Christus weltweit.

Tag 20

Arabische Welt

Dienstag, 7. Juli 2015

Jordanien – eine Oase der Stabilität im Nahen Osten

Das relativ kleine Haschemitische Königreich Jordanien entstand in den Jahrzehnten nach dem 1. Weltkrieg und dem Niedergang des seit 500 Jahren bestehenden Osmanischen Reiches. Die Hauptstadt Amman war vor 100 Jahren wenig mehr als eine verlassene Ansammlung von Ruinen aus dem Altertum, seit Jahrtausenden der Sonne und Sandstürmen der Wüste ausgesetzt.

Das heutige Amman hingegen ist eine boomende Weltstadt, die mit anderen Zentren der Geschäftswelt im Nahen Osten konkurriert. Das Land hat weder Ölvorkommen noch nennenswerte andere Bodenschätze und die Wasserversorgung ist recht knapp für die wachsende Bevölkerung. Die einzige Ressource des Landes – so der frühere König Hussein – sind die Menschen. Durch einen hohen Standard an den Universitäten sind jordanische Absolventen auf der Arabischen Halbinsel und anderswo beliebte Facharbeiter, Berater und Professoren. Unter der weisen Führung der haschemitischen Herrscher, sowohl der vergangenen als auch des gegenwärtigen, wird der christlichen Minderheit von etwa 2-3 % im Land hoher Respekt entgegengebracht. Zu den Christen gehören griechisch- und lateinisch-orthodoxe wie auch eine wachsende Zahl von evangelischen Gläubigen. Unter dem Schirm der offiziell anerkannten Kirchen entwickelte sich eine Reihe von Diensten, die sowohl im Land selber als auch in der ganzen Region einen wichtigen Einfluss ausüben.

WIR BETEN:

  • Dass Menschen aus allen gesellschaftlichen und religiösen Gruppen Nachfolger Jesu werden und so die Gemeinde Jesu im Land wächst.
  • Für den König und die Regierung, dass sie den wachsenden Einfluss radikaler Muslime in der Region eindämmen können und die Freiheit für die Christen im Land bestehen bleibt.
  • Für die etwa eine Million Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak, die im Land leben, dass ihnen in ihrer materiellen und geistlichen Verzweiflung geholfen werden kann und viele Jesus persönlich kennenlernen.