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Wir erleben eine in der Geschichte einmalige Hinwendung von Muslimen zu Christus weltweit.

Tag 15

Kirgisien

Donnerstag, 2. Juli 2015

Kirgisien – die Usbeken im Süden

Im Süden Kirgistans gibt es ungefähr 800.000 Menschen, die Usbekisch sprechen. Dazu gehören neben den ethnischen Usbeken auch Uiguren und Türken. Die meisten wohnen in der Nähe der usbekischen Grenze im kirgisischen Teil des Ferganatales. Diese Gegend ist sehr fruchtbar und dicht besiedelt. Immer wieder kommt es zu Konflikten zwischen den verschiedenen Volksgruppen, weil um Land und Wasser gestritten wird. In den letzten Jahren gewinnt der kirgisische Nationalismus an Einfluss, was der usbekisch sprechenden Minderheit das Leben schwer macht. Im Jahr 2010 kam es zu gewaltsamen ethnischen Zusammenstößen. Seither nimmt die Diskriminierung in rechtlichen und politischen Belangen zu und die Usbeken fühlen sich stark eingeschränkt. Fast alle usbekisch Sprechenden sehen sich als Muslime, wobei der Einfluss fundamentalistischer Strömungen zunimmt.

Äußerlich beginnen mehr Menschen, sich mit dem Islam zu identifizieren. Doch einige sind auch einfach auf der Suche nach Gott. Nadim ist ein Usbeke, der mit seiner Frau und seinen fünf Kindern in einem Dorf in Kirgistan lebt. Über 20 Jahre wurde er von Albträumen geplagt, aber weder Ärzte noch Psychologen konnten ihm helfen. Nadim war sich bewusst, dass ihn nur ein Wunder von den Albträumen befreien konnte. Schließlich plante er, eine Pilgerfahrt nach Mekka zu machen. In dieser Zeit kam er mit Gläubigen in Kontakt, die für ihn und seine Familie beteten. Die Albträume gingen erstaunlicherweise stark zurück und jedes Mal, wenn jemand für ihn im Namen Jesu gebetet hatte, konnte er in Frieden schlafen. Mittlerweile hat er gar keine bösen Träume mehr. Seit Nadim ein Neues Testament geschenkt bekommen hat, trägt er es ehrfürchtig in seiner Tasche mit sich. Da er so eifrig das Wort Gottes studiert, erfahren auch seine Familie und deren soziales Netzwerk davon. 

WIR BETEN:

  • Dass Suchende wie Nadim Gott durch Gebet und das Lesen seines Wortes erleben.
  • Dass nicht nur Einzelne, sondern ganze Familien und Gruppen sich für das Königreich Gottes öffnen.
  • Dass Gerechtigkeit und Hoffnung für die usbekisch sprechenden Menschen im Süden Kirgistans Wirklichkeit werden.