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Wir erleben eine in der Geschichte einmalige Hinwendung von Muslimen zu Christus weltweit.

Tag 19

Östliches Südasien

Montag, 6. Juli 2015

Östliches Südasien – unsere eigene Bibel

Im Raum «östliches Südasien» drängen sich 800 Millionen Menschen auf einem kleinen Gebiet. Fast 250 Millionen davon sind Muslime. Neben dem größten Volk, den Bengalen in Bangladesch und dem indischen Staat West Bengalen, gibt es in diesem Raum 64 weitere muslimische Völker.

Als der Schuster William Carey 1793 in Kalkutta landete, waren die meisten Bengalen Hindus oder Muslime. Für seine Übersetzung der Bibel ins Bengalische wählte er als Wort für Gott das hinduistische Ischwar anstelle der Namen Allah oder Khoda, die von Muslimen verwendet werden. Seit die Übersetzung 1809 erschien, glaubten bengalische Muslime deshalb, dass die Christen irgendeinen Gott aus der hinduistischen Götterwelt anbeteten.

Ab den frühen 1970er Jahren gab es dann erste Bibelteile speziell für Muslime, in denen der Name Khoda für Gott verwendet wurde. Für die erste vollständige Übersetzung der Bibel ins Bengalische, die im Jahr 2000 erschien, wurde der Name Allah gewählt.

Christen im Westen verbinden diesen Namen mit dem Islam. Aber für arabische Christen ist es selbstverständlich, diesen Namen zu verwenden, wenn sie von Gott reden, unabhängig von dem, was Muslime glauben. Im Arabischen ist Allah das gebräuchliche Wort für Gott. Christen und Muslime unterscheiden sich nicht durch den Namen, den sie für Gott verwenden, sondern durch ihr Verständnis vom Wesen Gottes.

Mit dieser neuen Übersetzung verstehen Muslime im östlichen Südasien besser, dass der Gott der Bibel der Eine ist, der den Himmel und die Erde geschaffen hat und sie so sehr liebt, dass er seinen Sohn als Opfer und Retter von ihren Sünden gab. Und der Heilige Geist gibt Muslimen neues Leben in Jesus Christus, wodurch viele christliche Bewegungen entstehen.

WIR BETEN:

  • Für weitere Bibelübersetzungen in den Sprachen der Muslime im östlichen Südasien.
  • Um Liebe und Verständnis zwischen Christen unterschiedlichen Hintergrunds (Hinduismus/Islam). Dass sie gemeinsam den Gott der Bibel anbeten.
  • Für die Millionen von Muslimen im östlichen Südasien, die noch nie die gute Nachricht von Jesus Christus gehört haben.