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Wir erleben eine in der Geschichte einmalige Hinwendung von Muslimen zu Christus weltweit.

Tag 13

Persische Welt

Dienstag, 30. Juni 2015

Persische Welt – Gutes aus Bösem im Iran

Seit der Gründung der Islamischen Republik der Ayatollahs 1979 gehören die heute fast 100 Millionen Schiiten im Iran für den Westen zur «Achse des Bösen». Aber im persischen Raum des Hauses des Islam entfalten sich auch Geschichten von Erlösung und Wiedergeburt. Seit 1979 flohen Hunderttausende Iraner vor der Unterdrückung in alle Welt. Wo immer sie hinkamen, fanden Muslime zu Jesus und es entstanden Hausgemeinden.

In den letzten 20 Jahren hat Gott im Iran aus Bösem Gutes entstehen lassen. Wirtschaftliche Krisen, massiver Drogenmissbrauch, ruinöse Kriege und das Regime der Ayatollahs haben Iraner offen gemacht. Durch das mutige Zeugnis gläubiger Armenier und Assyrer, evangelikaler Gemeinden und Pfingstgemeinden kamen Tausende zum Glauben an Jesus. Seit 2003 gibt es das Neue Testament in modernem Farsi. Es wurden schon eine Million Exemplare verteilt. Satellitenfernsehen und christliches Radio haben Tausende aufmerksamer Zuhörer. Dadurch sind viele neue Hauskirchen im Untergrund entstanden. Weltweit beten viele Christen für diese Dienste. Vor zwei Jahren floh Nadia mit ihrer Familie aus dem Iran – so wie viele andere Nachfolger Jesu, die der Glaube schon fast alles gekostet hat. Von den Christen in ihrer neuen Heimat wurden sie herzlich willkommen geheißen.

Bei einem Ehewochenende für iranische Einwanderer wurden die Ehemänner ermutigt, ihrer Liebe zu ihrer Frau Ausdruck zu geben. Nadias Mann meldete sich freiwillig. Er nahm Nadias Hand und zog sie nach vorn vor die ganze Gruppe. Er lächelte sie an, sagte laut: «Nadia, ich liebe Dich!» und küsste sie vor allen. Als Nadia später davon erzählte, wurde sie rot: «Es war das erste Mal in unserer Ehe, dass er mir sagte, dass er mich liebt.» Dann erzählte sie mit ruhiger Stimme weiter: «Kurz nach diesem Wochenende starb mein Mann durch einen furchtbaren Elektrounfall in unserer Wohnung.» Trotz dieser Tragödie und all der anderen Verluste in ihrem Leben verlor Nadia die Hoffnung nicht. «Es ist Jesu Versprechen: ´Kommt alle zu mir, die ihr bekümmert seid und schwere Lasten tragt, und ich werde euch Ruhe geben`. Jesus hat mich getragen und mir übernatürlichen Frieden gegeben.»

WIR BETEN:

  • Für die Reichen und Mächtigen im Land, dass sie sich für die Bedürftigen einsetzen.
  • Dass die vielen Tausend Iraner, die zum Glauben an Jesus kommen, tiefes Wachstum in Jesus erleben.
  • Dass Christen im Westen Iranern mit Liebe begegnen und für ihr Land beten.