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Fasten gemeinsam als Familie

Tag 29

Südostasien

Samstag, 24. Juni 2017

Die Komering in Indonesien

Die Komering leben in der indonesischen Provinz Süd-Sumatra. Ihr Lebensraum ist sumpfig; das kommt dem Anbau von Reis, ihrer Nahrungsgrundlage, zugute. Sie siedeln gerne an den Ufern des Komering- Flusses, manche der Häuser sind auf Pfählen gebaut. 

Die meisten der Komering sind Bauern und Fischer. Sie produzieren auch schöne Handarbeiten aus roten und goldenen Stoffen und schnitzen Holzmöbel. Sie bilden eine enge Gemeinschaft. Die Versorgung der Familie und besonders der Älteren ist ihnen wichtig. Die Komering wünschen sich ein besseres Leben für ihre Familien, sind aber leider mit fast unüberwindlichen Herausforderungen konfrontiert. Verseuchtes Wasser und Abholzung der Wälder machen es ihnen schwer, für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Hungersnöte sind die Folge. 

Der Islam kam durch Händler aus Malaysia zu den Komering. Obwohl viele nicht in die Moschee gehen, ist der Islam trotzdem ein wichtiger Teil ihrer kulturellen Identität, oft mit volksislamischen Praktiken verbunden. Sie sind ein sehr geradliniges und offenes Volk, was sie kulturell von vielen anderen Völkern in Indonesien unterscheidet, die eher schüchtern sind und nicht so schnell sagen, was sie denken. Christen, die unter den Komering arbeiten, erleben sie als gastfreundlich und einladend für diejenigen, die Ernsthaftigkeit und Zuverlässigkeit zeigen. Sie sind auch offen dafür, mehr über Jesus zu lernen. 

Wir beten

  • Dass mehr Kinder zur Schule gehen und eine Ausbildung machen können, damit die Komering besser mit den Veränderungen ihrer Umwelt zurechtkommen und ihren Lebensunterhalt bestreiten können. 
  • Wir beten für Projekte, die den Komring helfen, Arbeitsplätze und den Absatz von landwirtschaftlichen Produkten zu ermöglichen. 
  • Wir beten für Christen, die unter den Komering arbeiten, dass sie offen und direkt über ihren Glauben sprechen können.