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Fasten gemeinsam als Familie

Tag 30

Europa/Allgemeine Anliegen

Sonntag, 25. Juni 2017

Frankreich: Gebet für die, die uns verfolgen

In den letzten Jahren war Frankreich Opfer mehrerer blutiger Terroranschläge von islamischen Extremisten. Sie forderten das Leben von Muslimen, Nichtmuslimen, Christen und Juden. Das ganze Land war tief geschockt. Zuerst gab es eine große Solidarität und sogar ein Gefühl der Sympathie für die Mehrheit der friedlichen Muslime, die in Frankreich leben. Aber mit immer neuen Angriffen gibt es deutliche Zeichen, das die bemerkenswerte Toleranz der Franzosen sich abnutzt. Genau das erhoffen sich die Terroristen. 

Christliche Leiter in Frankreich machen deutlich: «Die Christen, die muslimische Nachbarn und Mitbürger haben, müssen sich an das Wort Jesu in Matthäus 5,44 erinnern: ‘Liebet eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, so handelt ihr wie wahre Kinder eures Vaters im Himmel.‘ Die Herausforderung besteht darin, dem Hass mit Liebe zu begegnen. Jeder verschleierten Frau und jedem nordafrikanischen Mann wollen wir Respekt und Offenheit entgegen bringen. Wenn wir verwirrt sind, müssen wir verstehen, dass friedliebende Muslime noch viel mehr verwirrt sind. Liebe ist der Versuch, sie zu verstehen, und das Gebet öffnet die Tür zu den Herzen. In Frankreich leben wir mit über 4,5 Millionen Muslimen zusammen. Gott hat sie an unsere Türschwelle gebracht.» 

Wir beten

  • Wir beten für Christen in Frankreich und in anderen vom Extremismus betroffenen Ländern, dass sie in der Lage sind, ihre Feinde zu lieben, so wie Jesus das gelehrt hat (Mt. 5,44). 
  • Für Muslime, die von radikalen und terroristischen Gedanken erfüllt sind, dass Jesus ihre Herzen verändert. 
  • Für die Opfer dieser Gewalt und um Weisheit für die Regierungen. Das Ziel des Terrorismus ist Hass und Spaltung. Mehr als jemals zuvor benötigen wir Leiter, die mit Weisheit leiten.