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Fasten gemeinsam als Familie

Tag 25

Nahost

Dienstag, 20. Juni 2017

Menschen in Saudi-Arabien

Vor einigen Jahren gab ein amerikanischer Teenager seinem saudischen Freund eine Bibel. Diese lag ungenutzt im Haus herum, bis eines Tages sein Vater Ahmed sie fand und darin zu lesen begann. Ahmed hatte Gott gebeten, ihm die Wahrheit zu offenbaren. Als er begann, im Neuen Testament zu lesen, spürte er, wie sein Herz heftig schlug. Er erkannte, dass dies das Wort Gottes war – die Wahrheit, nach der er sein ganzes Leben lang gesucht hatte! 

Ahmed las die gesamte Bibel zweimal durch und erzählte seiner Frau davon. Sie drohte ihn zu verlassen, wenn er konvertieren sollte. Die Strafe für Saudis, die Jesus nachfolgen wollen, ist hart. Die Regierung kann jeden, der den Islam verlässt, einsperren, schlagen, ja sogar töten. Aber das ist nicht die einzige Gefahr. Die betroffenen Familien schämen sich so wegen eines abtrünnigen Angehörigen, dass sie den Konvertierten selber ins Exil schicken, schlagen oder töten, um die Ehre der Familie wieder herzustellen. 

Es braucht unerhörten Mut, sich selbst auch nur zu erlauben, anders über den Glauben zu denken, wenn man in einem Land wie Saudi-Arabien lebt. Es ist bekannt als der Geburtsort des Islam mit seiner absoluten Stammesloyalität und sehr strengen religiösen Gesetzen. Aber noch hat niemand einen Weg gefunden, die Gedanken derjenigen zu überwachen, die den Weg Gottes für sich selbst suchen. Es gibt nicht wenige, die in der saudischen Kultur als Nachfolger Jesu leben. 

Wir beten

  • Für die Regierung und gesetzgebende Gewalt in Saudi Arabien, dass sie mehr religiöse Freiheit in ihrem Land zulassen. 
  • Für die Frauen, die gegen die Ungleichheit protestieren und mehr Freiheit möchten. Jede Frau hat in Saudi Arabien einen männlichen Aufpasser, – oft der Vater oder Ehemann, gelegentlich der Bruder oder Sohn – der die Macht hat, wichtige Entscheidungen für sie zu treffen 
  • Für saudische Männer, dass sie lernen, Männer nach Gottes Herzen zu sein.