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Fasten gemeinsam als Familie

Tag 19

Allgemeine Anliegen

Mittwoch, 14. Juni 2017

Wenn Muslime Jesus nachfolgen...

Mustafa, ein junger Muslim, begegnete Jesus und begann, ihm nachzufolgen. Er erzählte, wie ihn daraufhin Mitstudenten seiner Koranschule entführten und folterten, um ihn wieder zum wahren Glauben zurückzubringen. Sie misshandelten Mustafa so schlimm, dass sie annahmen, er sei tot und ihn aus einem Auto an den Straßenrand warfen. Später versuchte seine eigene Familie, Mustafa zu vergiften, weil er nicht von Jesus abließ. Mustafa überlebte. Aber er musste fliehen und ein neues Leben an einem fremden Ort aufbauen. Seine Familie erklärte ihn für tot.

Das Bekenntnis zu Jesus kann für Muslime Verfolgung, Leiden und Tod nach sich ziehen. Dennoch bekennen sie mutig, was sie erkannt und erfahren haben. In vielen islamischen Ländern gibt es keine Glaubensfreiheit. Das Verlassen des Islam wird als Verrat an der Familie und als Beschmutzung der Familienehre angesehen. Oftmals führt das zu drastischen Maßnahmen vonseiten der Angehörigen. Wer nicht zum Islam zurückkehrt, riskiert sein Leben oder wird verstoßen; junge Frauen werden zwangsverheiratet. Unzählige Muslime, die Jesus nachfolgen, erleben, was Paulus schreibt: «Im Übrigen sind Verfolgungen etwas, womit alle rechnen müssen, die zu Jesus Christus gehören und entschlossen sind, so zu leben, dass Gott geehrt wird» (2 Tim. 3, 12). 

Wir beten

  • Dass diese Geschwister trotz Verfolgung weiterhin mutig ihren Glauben bezeugen.
  • Dass die Begegnung mit Jesus sie immer wieder einholt.
  • Dass sie Christen treffen, die sie begleiten und ermutigen.